Freitag, 26. April 2019
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Immunonkologie

News

23. April 2019

Gebärmutterhalskrebs: Deutliche Senkung der Inzidenz-Raten durch Prävention möglich

Gebärmutterhalskrebs: Deutliche Senkung der Inzidenz-Raten durch Prävention möglich
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Gebärmutterhalskrebs könnte schon am Ende dieses Jahrhunderts in den meisten Ländern der Welt unter eine mögliche Eliminierungsschwelle fallen. Dies ist ein Ergebnis einer aktuellen Modellierungsstudie in der Fachzeitschrift Lancet Oncology (1). Durch eines der Präventionsszenarien mit der größten Auswirkung könnten in den nächsten 50 Jahren zwischen 12,5 und 13,4 Millionen Fälle von Gebärmutterhalskrebs verhindert werden. Notwendig...

T-Zellen: Nachweis über künstlich stabilisiertes MHC-Protein

T-Zellen: Nachweis über künstlich stabilisiertes MHC-Protein
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T-Zellen gehören zu den weißen Blutkörperchen des Immunsystems und haben erstaunliche Eigenschaften: Sie können Tumorzellen und Virus-infizierte Körperzellen erkennen, diese angreifen und damit Krebs und Viruserkrankungen bekämpfen oder sogar heilen. T-Zellen spielen deshalb eine wichtige Rolle bei der Immunantwort eines Patienten gegen Tumoren und Viren. Unter der Leitung von Prof. Sebastian Springer haben Forscher der Jacobs University Bremen und der...

Kinase-Inhibitoren in der Onkologie

Kinase-Inhibitoren in der Onkologie
© studiodr - stock.adobe.com

„Viele Krankheiten beruhen auf einer fehlerhaften Steuerung von Signalwegen innerhalb der Zelle. In der Medizin setzen insbesondere Medikamente des Typs Kinase-Inhibitoren an dieser 'Schwachstelle' an; denn mehr als 500 Kinasen fungieren als 'Steuerelemente' im Körper. Viele Krankheiten wird man noch besser behandeln können, wenn erst verstanden ist, welche Kinasen bei ihnen fehlfunktionieren und wie man sie blockieren kann.“ Das sagte Prof. Dr. Thorsten...

Mammakarzinom: Tumor- und Immunzell-Atlas liefert Hinweise für Immuntherapie

Mammakarzinom: Tumor- und Immunzell-Atlas liefert Hinweise für Immuntherapie
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Forschende der Universität Zürich und von IBM Research haben die unterschiedliche Zusammensetzung aus Krebs- und Immunzellen von über 100 Brusttumoren erforscht. Ihre Erkenntnis: Aggressive Tumoren werden häufig von einer einzigen Tumorzellart dominiert. Sind dazu noch bestimmte Immunzellen vorhanden, könnte bei einer spezifischen Gruppe von Brustkrebspatientinnen eine Immuntherapie erfolgreich sein.

Artikel

25. Januar 2018

Checkpoint-Inhibition: Immune-related adverse events (irAEs) – immunvermittelte unerwünschte Wirkungen

Der stetig zunehmende Einsatz von Immun-Checkpoint-Inhibitoren führt zu einem immer besseren Verständnis der spezifischen Nebenwirkungen dieser Therapien, welche aufgrund ihrer immunologischen Natur als “immune-related adverse events (irAEs)” – immunvermittelte unerwünschte Wirkungen – bezeichnet werden. Das Spektrum dieser irAEs umfasst neben häufig zu beobachtenden Manifestationen – welche insbesondere Haut, Gastrointestinaltrakt und...

Checkpoint-Inhibition beim lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinom

Patienten mit einem lokal fortgeschrittenen Urothelkarzinom konnte bis vor kurzem nur die Platin-basierte Chemotherapie als Erstlinientherapie angeboten werden. In der Zweitlinientherapie kamen Vinflunin oder Taxan-basierte Chemotherapien zum Einsatz. Mit Entdeckung der Oberflächenantigene auf Tumorzellen und deren Interaktion mit Rezeptoren des Immunsystems konnten bahnbrechende Erfolge in der Immuntherapie erzielt werden. Insbesondere die Erforschung des Programmed-death...

Checkpoint-Inhibition in der thorakalen Onkologie

Wie bei vielen anderen Tumorentitäten hat die Therapie mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren auch in die thorakale Onkologie Einzug gehalten. Beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) ist sie unverzichtbar geworden. Die Therapie des metastasierten Plattenepithelkarzinoms beispielsweise hat dank der neuen Substanzen einen „Quantensprung“ erfahren. Wir möchten einen Überblick über den aktuellen Stand der Immun-Checkpoint-Inhibition beim Lungenkarzinom und...

Behandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms: Eine Erfolgsstory

Das Nierenzellkarzinom (RCC) ist nach dem Prostata- und dem Urothelkarzinom das dritthäufigste urologische Malignom. Im Jahr 2012 erkrankten laut Robert Koch-Institut um die 15.000 Patienten in Deutschland neu an einem RCC, für das Jahr 2016 wird mit einer Steigerung auf 16.500 gerechnet. Im Jahr 2012 verstarben in Deutschland 5.250 Patienten an einem RCC – dies ist trotz einer akzeptablen 5-Jahres-Überlebensrate von ungefähr 75% (über alle Stadien) – die...

Plattenepithelkarzinome des Kopf-Hals-Bereiches: Stellenwert der Immunonkologie

Die Krebsimmuntherapie wurde 2006 mit der klinischen Etablierung des EGFR-Inhibitors Cetuximab (1, 2) eine reale Option für Plattenepithelkarzinome des Kopf-Hals-Bereiches (HNSCC; Plattenepithelkarzinome der Mundhöhle, des Oro-, Hypopharynx und Larynx) und hielt sogar Einzug in die Leitlinien. Bei rezidivierten/metastasierten (r/m) HNSCC erreichte eine Monotherapie mit Cetuximab als Zweitlinientherapie 13% Ansprechen – dies wurde der „Benchmark-Wert“ für alle...