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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

08. September 2017
Seite 3/3



Stammzelltransplantation bei peripherem T-Zell-Lymphom (PTZL)

PTZL stellen eine heterogene Gruppe klinisch aggressiv verlaufender T-Zell-Lymphome dar, wobei die häufigsten das PTZL ohne weitere Spezifizierung (PTZL NOS), das großzellige anaplastische T-Zell-Lymphom (ALCL) mit oder ohne ALK-Translokation und das angioimmunoblastische (AITL) darstellen (siehe auch Beitrag Reimer, S. 531). Aus den einzelnen Subtypen ergeben sich differentielle prognostische und dadurch auch therapeutische Implikationen. Die konventionelle Chemotherapie nach dem CHO(E)P-Schema führt nur bei einem Teil der Patienten mit PTZL zu einer Langzeit-Remission abhängig vom Subtyp, aber auch vom IPI mit variabler 4-5-Jahres-OS-Rate von 28%-38% (34, 35) bis zu 70% bei ALK-positivem ALCL. Zur Verbesserung der Prognose hat die autoSCT als Konsolidierungstherapie einen festen Stellenwert, wodurch sich die Überlebensdaten verbessern ließen, z.B. auf ein 3-Jahres-OS von 48% (36). Die Konsolidierung ist Patienten vorbehalten, die unter der Induktionstherapie mindestens eine PR erreichen. Allerdings fehlen aufgrund der Seltenheit und Heterogenität der Erkrankung prospektiv randomisierte Studien.

2 Subtypen nehmen aufgrund der vergleichsweise besseren Prognose eine Sonderstellung ein und sind von einer primären autoSCT als Konsolidierungstherapie ausgenommen.

1. Das ALK-positive ALCL: Das 5-Jahres-OS ist im Vergleich zum ALK-negativen ALCL mit 70% vs. 49% signifikant besser (37).
2. PTZL NOS im lokalisierten Stadium I: Diese erhalten aufgrund der günstigen Prognose eine verkürzte Chemotherapie mit Radiotherapie (38).

Die alloSCT wird bei diesen Patienten im Rezidiv nach autoSCT oder bei refraktären Patienten in Betracht gezogen, vor der SCT sollte nach Möglichkeit aber eine Remission durch eine Vortherapie erreicht werden. Durch den Einsatz von Brentuximab Vedotin oder Crizotinib bei Patienten mit Rezidiv eines anaplastischen Lymphoms nach Chemotherapie oder autoSCT kommt es bei einer nachfolgenden alloSCT nicht zu einer höheren Rate an Komplikationen (39, 40).


Stammzelltransplantation bei anderen aggressiven T-Zell-Lymphomen

Aufgrund der klinischen und prognostischen Heterogenität der aggressiven T-Zell-Lymphome ergibt sich hier ein sehr unterschiedliches Bild in Bezug auf die autologe und allogene SCT für diese Entitäten.

In der DSHNHL R3-Studie (14) wurden auch Patienten mit einem aggressiven T-Zell-Lymphom eingeschlossen. Das PFS dieser Patienten war identisch zu denen, die an einem B-Zell-Lymphom erkrankt waren. Somit kann festgehalten werden, dass die alloSCT bei Patienten mit aggressivem T-Zell-Lymphom als kuratives Konzept betrachtet werden kann. Auch in einer englischen Studie, die Patienten mit T-NHL einschloss, wurde ein OS von 42% nach 5 Jahren beobachtet und zeigte keinen Unterschied zu den B-NHL (16). Zu der Frage, wann eine autologe und wann allogene SCT das bessere Therapiekonzept darstellt, ist zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage möglich, Risikofaktoren als Entscheidungshilfe werden zur Zeit etabliert (41).

Bei der Behandlung von Patienten mit adultem T-Zell-Lymphom/Leukämie (ATLL), welches vor allem im asiatischen Raum häufig vorkommt, kann entsprechend einer retrospektiven Analyse möglicherweise durch eine frühe alloSCT in CR1 eine längerfristige Verbesserung des Überlebens erreicht werden (42). Bei der Anwendung des Antikörpers Mogamulizumab zur Krankheitskontrolle dieses T-Zell-Lymphoms muss jedoch auf das höhere Risiko eines GvHD nach alloSCT hingewiesen werden (43, 44).

Das hepatosplenische T-Zell-Lymphom oder auch gamma-delta-T-Zell-Lymphom weist sich durch eine sehr hohe Aggressivität bei sehr hohen Raten an refraktären Erkrankungen oder frühen Rezidiven nach alleiniger Chemotherapie aus. Somit werden bei diesen Patienten häufig bereits in einer CR1 autologe oder allogene SCT zur Konsolidierung eingesetzt. In einer Register-Erhebung durch die European Group for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) wurde festgehalten, dass das 3-Jahres-OS und -PFS 54% bzw. 48% nach alloSCT in dieser Kohorte von 18 Patienten betrug, wogegen von 7 Patienten nach autoSCT 5 Patienten ein frühes Rezidiv erlitten. Ähnliche Daten wurden im Register der „Collection of Samples and Data for the National Marrow Donor Program Repository“ (CIBMTR) erhoben (45, 46). Bei fitten Patienten kann somit hier bereits eine alloSCT in CR1 erwogen werden.


Zusammenfassung

Wenngleich es für die Indikationsstellung der autoSCT bei refraktären/ rezidivierten NHL häufig noch eine Evidenz-basierte Grundlage auf der Basis von randomisierten Studien gibt, so beruhen die Empfehlungen für die alloSCT meist auf Register-Erhebungen oder Phase-II-Studien. Ein Graft-versus-lymphoma-Effekt konnte jedoch auch bei den aggressiven Lymphomen anhand einer Reduktion der Rezidiv-Rate im Falle einer GvHD und der Wirksamkeit von donor lymphocyte infusions (DLI) grundsätzlich nachgewiesen werden (14, 47). Weitere randomisierte Studien zu gezielten Fragestellungen befinden sich in der Rekrutierungsphase. In den kommenden Jahren werden die autologe und allogene SCT ihren Platz in Konzepten mit neuen Therapieoptionen finden müssen. Eine Verbesserung der Remission durch neue Substanzen kann möglicherweise auch die Ergebnisse einer Hochdosis-Therapie verbessern, dies insbesondere bei Patienten mit einem refraktären oder früh rezidivierten Lymphom, denn diese Patienten erreichen mit konventionellen Chemotherapien häufig keine zufriedenstellende Remission vor der SCT. Die autologe und allogene SCT werden z.B. in die Therapie mit chimären Antigen-Rezeptor-T-Zellen (CAR-T-Zellen) eingebettet, und es wird eine Festlegung der Sequenzen der Konzepte erfolgen (48, 49). Der gezielte Einsatz von Checkpoint-Inhibitoren zur Therapie von Lymphomen inklusive der Aktivierung eines Graft-versus-lymphoma-Effektes muss ebenfalls noch weiter untersucht werden (50). Eine bessere molekulare Charakterisierung der aggressiven Lymphome wird zur Identifikation neuer Risikogruppen führen, für die eine personalisierte Therapieplanung einen entscheidenden Fortschritt darstellen wird (51, 52).



 
Dr. med. Mareike Tometten Dr. med. Mareike Tometten

Klinik für Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie und Stammzelltransplantation
Universitätsklinikum Aachen (AöR)
Pauwelsstraße 30
52074 Aachen

Tel.: 0241/80-89932
E-Mail: mtometten@ukaachen.de







 
PD Dr. Edgar Jost PD Dr. Edgar Jost

Klinik für Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie und Stammzelltransplantation
Universitätsklinikum Aachen (AöR)
Pauwelsstraße 30
52074 Aachen

Tel.: 0241/80-89806
E-Mail: ejost@ukaachen.de












 
Prof. Dr. med. Tim H. Brümmendorf Prof. Dr. med. Tim H. Brümmendorf

Klinik für Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie und Stammzelltransplantation
Universitätsklinikum Aachen (AöR)
Pauwelsstraße 30
52074 Aachen

Tel.: 0241/80-89806
E-Mail: tbruemmendorf@ukaachen.de


















 
ABSTRACT

M. Tometten, T. H. Brümmendorf, E. Jost, Klinik für Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie und Stammzelltransplantation, Medizinische Fakultät der Uniklinik RWTH Aachen, Aachen
 

During the past years, remission and survival rates in patients with Non-Hodgkin-Lymphoma (NHL) have been improved by progress in antibody- and targeted therapies. Further progress will probably come from new cellular therapy in the near future. Despite this new treatment options, stem cell transplantation still is a standard of therapy to obtain long term remission and cure in NHL. In the following, we will discuss indications for autologous and allogeneic stem cell transplantation in NHL patients.
 

Keywords: Non-Hodgkin-Lymphoma, targeted therapies, stem cell transplantation
 

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