Fr, 10.09.10 - 23:15
 
 

 

Suche:  
19.02.2010
Ärzte im Südwesten Verlierer der Honorarreform

Die niedergelassenen Ärzte in Baden-Württemberg und in Bayern sind die Verlierer der jüngsten Honorarreform. Im Südwesten gab es im ersten Halbjahr 2009 einen Verlust von 4,1 Prozent, in Bayern ein Minus von 0,5 Prozent, wie die «Ärzte Zeitung» am Freitag aus neuen Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung berichtete. Auch die Hausarztverträge in diesen Ländern schlagen dabei zu Buche. Das Honorar aller Ärzte ist bundesweit im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 um 6,4 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro gestiegen.


Mit 13,2 Prozent Honorarzuwachs schnitten die ostdeutschen Praxisärzte besonders gut ab, berichtete das Blatt. Spitzenreiter beim Zuwachs ist Sachsen-Anhalt mit 17,4 Prozent. Deutlich kleiner war das Plus mit 5,2 Prozent im Westen. Die Gewinner sind die Mediziner der Stadtstaaten Hamburg (plus 15,1 Prozent), Berlin (plus 14,3 Prozent) und Bremen mit 7,4 Prozent. In Niedersachsen gab es 17,1 Prozent mehr, in Westfalen mit 9,5 Prozent.

Stichwortsuche: Honorarreform  

Weitere Artikel zum Thema:

Honorarreform 2010: GenoGyn sendet Petition nach Berlin, NRW und RLP (02.08.2010)  

NRW-Kinder- und Jugendärzte fordern mehr Honorargerechtigkeit (16.02.2010)  

Honorarreform: 30.000 niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in NRW bleiben benachteiligt (04.02.2010)  

Honorareinbußen setzen sich 2010 fort (08.01.2010)  

Mehr Honorar für viele Ärzte in Bayern (22.07.2009)  


   

Zuletzt geändert am: 19.02.2010

© JOURNAL ONKOLOGIE 2000 - 2010