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10.03.2010
DKK: Hydromorphon ermöglicht effektive Tumorschmerztherapie in unterschiedlichen Darreichungsformen

Im Rahmen des 29. Deutschen Krebskongresses in Berlin stellte Dr. Katri Elina Clemens, Malteser Krankenhaus Bonn/Rhein-Sieg, die Ergebnisse einer retrospektiven Untersuchung vor: 195 Palliativpatienten mit starken und schnell progredienten Tumorschmerzen wurden während des stationären Aufenthalts mit Hydromorphon behandelt. 86,5 Prozent bekamen orales retardiertes Hydromorphon in Kapselform, 13,5 Prozent erhielten den Wirkstoff subkutan.

Nach individueller Dosistitration betrug die Tagesdosis im Durchschnitt 21,8 mg. Drei Viertel der Patienten konnten nach einer durchschnittlichen Liegezeit von zirka 20 Tagen und einer Schmerzreduktion um 89 Prozent im Ruhezustand bzw. 75 Prozent bei Bewegung und guter Symptomkontrolle entlassen werden. „Die Studienergebnisse zeigen, wie sehr diese Patienten von einer Einstellung auf die für sie richtige Substanz über einen adäquaten Applikationsweg sowie von einer individuellen Dosis-titration profitieren“, sagt Clemens. Die sorgfältige Auswahl des Analgetikums ist bei Tumorerkrankungen mit schnell progredientem Schmerzverlauf besonders wichtig, denn viele Betroffene sind in einer schlechten körperlichen Verfassung und sollten deshalb durch die Schmerztherapie nicht zusätzlich belastet werden.

Die Schmerzexpertin betont den individuellen Patientennutzen einer Schmerztherapie aus einer Hand mit Retardkapsel, Rescue-medikation und Injektionslösung desselben Wirkstoffs, wie sie nur Hydromorphon bietet. Tumorschmerzpatienten brauchen so keine um-stellungsbedingten Nebenwirkungen zu befürchten, wenn die Applikationsform ihres Opioids geändert werden muss. „Der Inhalt der Retardkapsel kann zudem auf weiche Nahrung gestreut oder per Sonde gegeben werden. Die Retardgalenik bleibt erhalten“, sagt Clemens. Durch diese Streufähigkeit sei es möglich, bei Patienten, die schlecht schlucken können, das Umstellen auf eine Injektionslösung herauszuzögern. Muss Hydromorphon parenteral gegeben werden, ist Palladon® injekt auch im Hochdosisbereich sehr gut verträglich. Ärzte vertrauen dem Palladon®-Sortiment, da es sich seit Jahren im Klinik- und Praxisalltag bewährt hat.


Clemens K. E., Quednau I., Klaschik E.: Therapie schnell progredienter Tumor-schmerzen mit Hydromorphon. Poster 29. Deutscher Krebskongress, 24.-27. Februar 2010, Berlin
Clemens K. E., Quednau I., Klaschik E.: High-dose Hydromophon for Treatment of Neuropathic Pain in a Palliative Care Patient: a Case Report. Poster 12th International Conference on Mechanisms and Treatment of Neuropathic Pain (ICMTNP), 19.-21. November 2009, San Francisco

Quelle: Mundipharma

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Zuletzt geändert am: 10.03.2010

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