04.06.2007
Pfizer unterstützt patienteneigene Tumorbank an der Universität Regensburg
PATH, die Patienten-Tumorbank der Hoffnung, hat ihr Angebot in Deutschland erweitert. Neuer Kooperationspartner ist die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Regensburg. Anfang Mai wurde am Caritas-Krankenhaus St. Josef die erste patienteneigene Tumorbank in Bayern eingeweiht. Das dazu installierte Spezial-Tiefstkühlgerät kann bei minus 180 Grad Celsius Gewebeproben von Brustkrebspatientinnen dauerhaft für spätere Forschungszwecke aufbewahren.
Initiative der Stiftung PATH weitet Angebot für Brustkrebspatientinnen aus
Insgesamt verwaltet die Stiftung PATH – ein Projekt der Patientinnen-Initiative „mamazone e.V.“ – in Deutschland nun schon sieben der speziellen Tiefstkühlgeräte in PATH-Kooperationskliniken. Das Besondere an dem weltweit einmaligen Projekt ist, dass es nicht nur der Forschung, sondern direkt den Patientinnen dient. Diese können an den beteiligten Kliniken das ihnen entnommene Gewebe kostenlos nach modernsten Standards einlagern und bei Bedarf für weitere Untersuchungen verwenden lassen. So lässt sich in Zukunft ohne eine erneute Gewebeentnahme testen, ob neu entwickelte Therapien für die jeweilige Patientin infrage kommen oder nicht
Bei der Einweihung der Tumorbank von l. n. r.: Dr. Robert Ott, Geschäftsführer Caritas-Krankenhaus St. Josef; Dr. Hauke Schmidt, Product Manager Onkologie, Pfizer Pharma GmbH; Ursula Goldmann-Posch, Gründerin der Stiftung PATH; Irmi Gallmeier, Vorstand Stiftung PATH; Prof. Dr. Olaf Ortmann, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Universitätsklinik am Caritas-Krankenhaus St. Josef; Prof. Dr. Ferdinand Hofstädter, Direktor der Klinik für Pathologie, Universität Regensburg. (Quelle: Pfizer Oncology)
„Mit der PATH-Tumorbank bieten wir unseren Brustkrebspatientinnen eine weitere Chance, den Krebs zu bekämpfen“, sagte Prof. Olaf Ortmann, Direktor der Universitäts-Frauenklinik. Ein Teil der konservierten Gewebeproben stellen die Patientinnen zudem durch PATH ausgewählten Projekten der Brustkrebsforschung zur Verfügung. „Dadurch, dass die Interessen der Patientinnen stärker in den Mittelpunkt der Forschung rücken, wollen wir noch schneller als bisher Ergebnisse in der todernsten Angelegenheit Krebs erreichen“, so Ursula Goldmann-Posch, selbst Brustkrebspatientin und Gründerin von PATH.
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